Bild 1 - Linke Hand

Bild 2 - Rechte Hand

Mein Trainingstipp des Monats:

Es bleiben noch ca. zweieinhalb Monate bis die Saison auf dem Golfplatz losgeht. Das bedeutet, dass wir uns einigen zähen und langwierigen Themen annehmen können, die in den Spielmonaten nur schwer umzusetzen sind.

Beginnen wir mit dem Griff:
Diejenigen, die sich schon mal einer Griffkorrektur unterzogen haben, wissen genau wie sich plötzlich der gesamte Golfschwung fremd und unharmonisch anfühlt. Dabei wurde der Griff optisch geringfügig verändert. Grund dafür ist, dass sich die Wahrnehmung in den gewohnten Referenz-positionen des Golfschwungs durch die Griffkorrektur ebenfalls verändert hat und sich dadurch die Bewegung in allen einzelnen Phasen anders anfühlt wie gewohnt.

Deshalb mein erster Tipp!
Den Griff erst einmal in kleinen Schritten korrigieren. Den Schwung in der ersten Zeit etwas kürzer und langsamer durchführen und die fühlbaren Veränderungen in sich einwirken lassen. Zu Beginn wird man das Gefühl haben, den Schläger nicht stabil und komfortabel in der Hand halten zu können. Das gibt sich aber nach einiger Zeit. Den Schwung öfters mal mit Video kontrollieren lassen um sich zu vergewissern, dass das Bewegungsbild stimmt.

Dann noch zum Schluss: Es gibt sehr hilfreiche Trainingsgeräte, die mit einem vorgeformten Schulgriff die Finger in die richtige Position bringen. Probieren Sie es aus.

Bild 1: Die linke Hand greift als erstes an den Schläger, sodass von oben die beiden vorderen Knöchel zu sehen sind. Der Schläger sitzt fest in den hinteren drei Fingern. Daumen und Zeigefinger liegen entspannt an. Durch die festhaltende Aufgabe ist der Griffdruck so hoch, dass sich der Schläger während des Schwungs nicht verdrehen kann.

Bild 2: Die rechte Hand hat die anfassende, kontrollierende Aufgabe. Der Schläger wird vom Ring- und Mittelfinger umschlossen. Zeigefinger und Daumen bilden eine Art Schlaufe. Der Griffdruck ist gering um ein gutes Steuergefühl zu erhalten.

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